die falafelformel

 

Als ich dieses Jahr meinen Sohn mehrere Male in Berlin besuchte, entdeckte ich meine Vorliebe für Falafel-Döner.

Und deshalb habe ich eine meiner Glücksformeln die FALAFEL-Formel genannt.

 

F = Freiheit

A = Atmen

L = Liebe

A = Achtsamkeit

F = Freude

E = Erfüllung

L = Lachen

 

Freiheit:

Freiheit begann für mich ab dem Moment, als ich bereit war meine Angst zu fühlen und mich damit zu zeigen. Das war in einem Retreat mit Samarpan. Er lud mich dazu ein, mich allen Teilnehmern (es waren ungefähr 50-80 Teilnehmer) mit meiner Angst zu zeigen.

Das war ein sehr starkes Erlebnis. In dieser Situation konnte ich fühlen, dass Angst ein geistiges Konzept ist, geboren aus den

Vorstellungen wie ich und die Welt sein müsste. Geboren aus unseren Urängsten: Der Angst vor Minderwertigkeit, der Angst vor Trennung und der Angst, die Kontrolle zu verlieren. Ich nahm wahr, dass das was in der Realität passierte: nämlich beschleunigte Atmung, Herzrasen, Verkrampfung war.  Mehr nicht.

Seitdem entwickelt sich meine Bereitschaft, alle Gefühle da sein zu lassen, die sowieso da sind immer mehr.

Ich bewerte weniger in gute oder schlechte Gefühle. Heute habe ich kaum noch Angst vor Ablehnung, vor der Zukunft und vor allem habe ich erkannt, dass ich niemanden brauche um glücklich zu sein. Alles was ich brauche, trage ich bei mir.

Ich bin frei und du bist frei. Das Glück ist nur einen Gedanken von dir entfernt.

Atmen:

Atmen findet immer im Hier und Jetzt statt, nicht gestern und nicht morgen. Sobald ich meinen Atem fühle, bin ich wieder bei mir.

Das bewusste Atmen holt mich aus der Geschichte, aus dem Drama, macht mich ruhig und friedlich. Bereits drei bewusste Atemzüge reichen um wieder in die Balance zu kommen. Ich brauche keine Gefühle, die ja unsere Navigation sind, mehr wegdrücken. Ich lasse sie da sein, indem ich meine Aufmerksamkeit auf den Atem lenke.

Liebe:

Liebe bedeutet für mich die Abwesenheit von Urteil. Wenn ich in der Liebe bin, fühle ich mich weit, offen, weich, warm, still,

friedlich und ruhig.

Das Gegenteil von Liebe ist für mich die Angst. Wenn ich Angst habe, fühle ich mich eng, angespannt, schwer, unruhig, eingesperrt.

Ich frage mich tagsüber immer wieder: Wie fühle ich mich gerade? Je häufiger du das machst, desto eher merkst du, wenn du

in der Angst bist. Wenn du dann bereit bist, die Angst zu fühlen, dann brauchst du dich nur noch zu fragen:

Welche Gedanken glaube ich gerade, die Angst in mir auslösen? Und dann stellst du dir die Fragen von The Work.

Achtsamkeit:

Wenn du das was du tust achtsam machst, dann gewinnst du sehr an Gelassenheit,  Klarheit und damit an Lebensqualität.

Eine wunderschöne Achtsamkeitsübung ist folgende:

Ergänze bei allem was du tust folgenden Satz: Ich tue das weil................................................................

So kannst du sehr schnell erkennen, ob du dich gerade ablenkst um etwas nicht fühlen zu müssen, ob du das was du gerade

machst wirklich aus der Liebe heraus machst oder aus der Angst.

Freude:

Das Leben ist ein Ponyhof. Es ist ein riesiger Abenteuerspielplatz. Du kannst alles tun was tun möchtest. Du darfst alles ausprobieren.

Erlaube dir so zu leben. Und alle Gedanken, die dich daran hindern ein Leben in Freude zu führen, kannst du überprüfen.

Wenn du nicht in der Freude bist, bist du gerade in einem selbst erbauten Gefängnis. Das Gute ist: Die Tür steht offen.

Erfüllung:

Erfüllt dich das was du tust? Bist du in der "Ich darf-Energie?" oder in der "Ich muss ....-Energie?" Es geht hier nicht um´s

Schönreden. Mir geht es darum, dass du ehrlich bei dir hinschaust und erkennst, welche Möglichkeiten dir das Leben schenkt.

Seit ich The Work praktiziere habe ich nicht nur fühlen gelernt, sondern auch sehen. Und ich kann heute sehen, welche Fülle dieses Leben für uns bereit hält.

Eine sehr kraftvolle Übung, die deine Energie schnell ansteigen lässt, ist folgende:

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Dankbarkeit. Finde jeden Morgen drei echte Beispiele wofür du dankbar bist und erlaube

dir die Dankbarkeit wirklich zu fühlen.

Lachen:

Schon Charlie Chaplin hat gesagt: Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.

Lerne da von den kleinen Kindern. Wie unbeschwert sie sind. Wir müssen nichts erreichen, wir sind schon perfekt unperfekt wie wir sind. Also tanze und lache dein Leben. Und auch hier: Wenn dir dein Lachen vergangen ist, forsche nach der Ursache dafür.